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Was hilft bei empfindlichen Zähnen?

Fast jeder kennt den stechenden Schmerz bei kalten oder heißen Getränken oder bei süßen Speisen. Denn während viele Menschen diesen Schmerz relativ selten empfinden, leiden Menschen mit empfindlichen Zähnen häufig unter dieser schmerzvollen Erfahrung. Doch was genau verursacht diesen Schmerz?

Leider gibt es mehrere Ursachen dafür, warum Zähne empfindlich auf bestimmte Reize reagieren. Daher kann nur ein Zahnarzt genau bestimmen, was den Schmerz verursacht, indem er oder sie Ihre Zähne genau untersucht. Wenn Sie einen guten Zahnarzt in der Gegend Zürich suchen, empfehlen wir Dr. Fankhauser und Dr. Tank aus der Zahnarztpraxis Zahnarzt-Team-Zürich.

Wenn Sie Ihre Zähne empfindlich auf rasche Temperaturveränderungen (heiß oder kalt) reagieren, deutet dies darauf hin, dass sie in irgendeiner Form beschädigt worden sind. Meistens liegt die Ursache darin, dass das Dentin, also das Zahnbein, das bei gesunden Zähnen vom Zahnschmerz, der äußersten Zahnschicht, umgeben ist, freiliegt.

Obwohl der Zahnschmelz, also die äußere Schicht der Zähne, das härteste Gewebe im menschlichen Körper ist, ist er säurelöslich und wird entsprechend beim Konsum von säurehaltigen Nahrungsmitteln angegriffen.

Besonders säurehaltig sind zum Beispiel Zitrusfrüchte, Äpfel, Kiwis und Ananas. Auch Fruchtsäfte, Limonaden und Eistees sind stark säurehaltig und teils auch noch stark zuckerhaltig, was die Kariesentstehung begünstigen kann.

Will man die Wirkung der in diesen Lebensmitteln enthaltenen Säuren neutralisieren, sollte man diese zusammen mit Milchprodukten konsumieren und nach dem Essen den Mund mit Wasser ausspülen und einen zuckerfreien Kaugummi kauen. Das Kauen regt den Speichelfluss an, der ebenfalls die Säuren neutralisiert. Bei Zahnersatz oder Zahnspangen kann man zu zuckerfreien Zahnpflegebonbons greifen.

Wichtig ist es jedoch auch, nicht unmittelbar nach dem Konsum von säurehaltigen Speisen die Zähne zu putzen, weil dadurch der Zahnschmelz abgetragen wird. Daher sollte man mindestens eine halbe Stunde nach dem Essen mit dem Zähneputzen warten.

Grundsätzlich sollte man beim Zähneputzen darauf achten, mit der Zahnbürste nicht zu hart auf die Zähe aufzudrücken. (wenn die Borsten Ihrer Zahnbürste nach außen gebogen sind, drücken Sie beim Putzen zu fest auf) Sinnvoll kann auch eine Zahnbürste mit weniger harten Borsten sein. Allerdings sollte dies Sie nicht davon abhalten, die Zähne nicht so lange (zwei Minuten sind durchaus ausreichend, nicht weniger, jedoch auch nicht viel mehr) bzw. nicht so oft zu putzen (mindestens zweimal am Tag) und unbedingt auch Zahnseide zu benutzen, um die Zahnzwischenräume zu reinigen, in denen sich Essenreste ansammeln und besonders häufig Karies, aber auch Parodontose entsteht. Denn wenn der Zahnbelag nicht regelmäßig entfernt wird, erzeugt dieser Säuren, die den Zahnschmelz angreifen.

Nicht zuletzt können Sie spezielle Zahnpasta wie Sensodyne oder Elmex Gelée probieren, die den Zahnschmelz aktiv härten und ihn widerstandfähiger und unempfindlicher machen.

Allerdings empfiehlt es sich, mit dem Zahnarzt zu sprechen, bevor Sie diese Produkte verwenden, weil diese(r) Ihnen zuverlässig sagen kann, ob die besagten Produkte sich für Ihre Zähne eignen.