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Lehrer

Seiteneinstieg in den Lehrerberuf: Jetzt oder nie

Nie war der Zeitpunkt für den Quereinstieg ins Lehramt günstiger. Die allgemeine Beschäftigungslage ist gut, und die langfristigen Berufsaussichten dürfen mit Fug und Recht als hervorragend bezeichnet werden. Wer einen Hochschulabschluss nachweisen kann, der auf einer Regelstudienzeit von insgesamt mindestens acht Semestern beruht, und sich zutraut, junge Leute für den Unterrichtsstoff zu begeistern und ihnen Werte wie Disziplin und Pflichtbewusstsein zu vermitteln, ist als Quereinsteiger ins Berufsschullehramt gerne gesehen.

Was früher undenkbar war, ist im heutigen Bildungswesen gang und gäbe: Um die Unterrichtsversorgung für bestimmte Fächer sicherzustellen, werden mittlerweie auch Personen eingestellt, die keine klassische Lehrerausbildung vorzuweisen haben und den Quereinstieg ins Lehramt wagen möchten. Besonders gross ist die Zahl der Quereinsteiger in Fächern mit wirtschaftlichem Bezug (z.B. VWL und BWL), doch auch in den Natur- und Hilfswissenschaften (v.a. im Fach Mathematik) gibt es riesige Versorgungslücken. Wer räumlich flexibel ist und sich im noch immer obligatorischen Referendariat bewährt, kann sich seinen Job quasi aussuchen.

NRW: Vereinfachte Zugangsvoraussetzungen seit 2009

Mit dem Lehrerausbildungsgesetz vom 12. Mai 2009 (§13) hat der Gesetzgeber die Eckpunkte einer berufsbegleitenden Ausbildung für Seiteneinsteiger im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland (Nordrhein-Westfalen) festgelegt. Anders als früher ist der Zugang zu diesem berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst nicht mehr von der formalen Anerkennung eines Hochschulabschlusses als Erste Staatsprüfung für ein Lehramt abhängig. Massgeblich ist nun die Einschätzung der Eignung des Bewerbers, genauer: eine Prognose über den zu erwartenden Ausbildungserfolg in den jeweiligen Fächern. Während beim ersten Fach relativ strenge Massstäbe gelten, muss für das zweite Fach lediglich ein Drittel der fachwissenschaftlichen Studienleistungen nachgewiesen werden.

Darüber hinaus ist die Eignung für die Arbeit mit Schülern für die Entscheidung, ob jemand ins Lehramt einsteigen darf oder nicht, von Bedeutung. Gemäss der „Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung (OBAS)“ hat die Vorbereitung auf den Berufsschuldienst eine Dauer von 24 Monaten. Schulen, die Bewerbungen von Seiteneinsteigern ohne Lehramtsbefähigung annehmen, schreiben ihre Stellen heute mit einem entsprechenden Vermerk im Internet aus.

Didaktische Erfahrung ist an Berufsschulen das A und O

Einer der häufigsten Gründe, weshalb Menschen, die den Quereinstieg ins Lehramt gewagt haben, nach einiger Zeit das Handtuch werfen, sind ihre fehlenden didaktischen Fähigkeiten. Der Besuch der Berufsschule wird von vielen jungen Leuten als eine aufgedrängte Bereicherung angesehen. Fast jeder, der das Abenteuer „Quereinstieg ins Lehramt“ wagt, muss sich früher oder später mit Schülern auseinandersetzen, die den Unterricht massiv stören. Es ist nicht ungewöhnlich, dass derartige Probleme an Berufsschulen stärker auftreten als an regulären Schulen.

In Nordrhein-Westfalen werden Absolventen, die den Quereinstieg ins Lehramt wagen möchten, acht Stunden pro Woche pädagogisch geschult. Parallel dazu müssen sie aber 15,5 Wochenstunden unterrichten – keine leichte Aufgabe für jemanden, der die Schule zwar aus eigener Erfahrung kennt, aber nie zuvor auf der anderen Seite des Lehrerpultes gestanden hat. Noch extremer ist die Situation im Bundesland Niedersachsen: Hier findet der Quereinstieg ins Lehramt ganz ohne pädagogische Vorbereitung statt. Auch in anderen Bundesländern wird, wohl auch aus Kostengründen, auf den Vorbereitungsdienst verzichtet.

Fazit

Unter dem Strich lässt sich eines festhalten: Wer keine Freude an der Kommunikation und am Umgang mit Jugendlichen hat, wird den Quereinstieg ins Lehramt früher oder später bereuen. Andererseits finden viele Menschen in diesem Job ihre berufliche Erfüllung und versehen ihren Dienst mit grossem Engagement. Absolventen mit Hochschulabschluss, die über Berufspraxis verfügen, gelingt der Seiteneinstieg erfahrungsgemäss eher als Bewerbern, die noch keine Berufserfahrung haben. In jedem Fall sollte die Entscheidung, den Quereinstieg ins Lehramt zu wagen, gut überlegt sein – nicht jeder ist für den Job des Berufsschullehrers geschaffen.

Industriekräne

Boom in der Schweizer Industrie: Der Einkaufsmanager-Index erklimmt ungeahnte Höhen

Der Schweizer Industrie geht es blendend: Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Unternehmen, seien es Hersteller von Transportwagen oder Produzenten von Armbanduhren, so viel einkaufen wie zuletzt im Jahr 2015. Damit scheint bewiesen, dass die Widerstandskraft der hiesigen Wirtschaft gegenüber dem starken Franken doch grösser ist, als viele Beobachter dachten. Die Produktion von Transportwagen und anderen Gütern konnte über einen Zeitraum von vierzehn Monaten kontinuierlich gesteigert werden.

Einkaufsmanager-Index: Gradmesser für den Zustand der Schweizer Industrie

Die statistische Grundlage für den diagnostizierten Aufschwung liefert der sogenannte Einkaufsmanager-Index (PMI), der von der Credit Suisse in Zusammenarbeit mit dem Fachverband für Einkauf Procure.ch erstellt wird. Konkret legte der Index im November 2016 auf 56,6 Punkte zu, was gegenüber dem Vormonat einen Anstieg um 1,9 Punkte bedeutet. Die sogenannte Wachstumsschwelle, ab der mit einer Zunahme des Wirtschaftswachstums in der Schweiz zu rechnen ist, liegt bei exakt 50 Punkten. Der Einkaufsmanager-Index befindet sich seit nunmehr über einem Jahr oberhalb dieser Schwelle und hat mittlerweile den höchsten Stand seit Februar 2014 erreicht. Der PMI-Index wird auch in anderen Ländern zur Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit herangezogen – unter anderem in Deutschland, Österreich sowie in den Vereinigten Staaten.

Eine Stimmung wie zu Boomzeiten

Ein derartig hoher PMI-Wert wie derzeit wurde in den vergangenen 20 Jahren nur wenige Male erreicht. Als Beispiele nennt die Credit Suisse den Hightech-Boom zur Jahrtausendwende, als nicht nur Produzenten von Hochtechnologie, sondern auch Hersteller von Transportwagen und anderen Industriegütern fantastische Umsatzzahlen verzeichneten. Weitere Hochphasen waren die Jahre zwischen Anfang 2005 und Mitte 2008, als die Finanzkrise die hiesige Industrie traf, sowie die Erholungsperiode zwischen 2010 und 2011. Die gute Stimmung an den Märkten wirkt sich auch auf die Finanzwirtschaft aus: Wer heute eine Firma gründen möchte, die Kragarmregale oder Transportwagen herstellt, hat es aufgrund des positiven Marktumfeldes bedeutend leichter als noch vor 5 Jahren, einen Kredit zu bekommen.

Lagerabbau trotz höherer Einkaufsmenge

Ein weiteres Zeichen dafür, dass es den hiesigen Unternehmen so gut geht wie seit Jahren nicht mehr, ist der verstärkte Abbau von Lagerbeständen. Da sich die Einkaufsmenge gleichzeitig erhöht hat, kann nach Ansicht von Experten daraus gefolgert werden, dass die Nachfrage grösser gewesen ist als die Produktion. Auch mit Blick auf den Personalbestand in den Firmen gibt es Positives zu vermelden: Zum ersten Mal seit Ende 2014 wurden in der Schweizer Industrie wieder mehr Menschen eingestellt. Wer sich heute um einem Job bei einem Hersteller von Transportwagen bewirbt, kann bei entsprechender Qualifikation damit rechnen, zu einem Einstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Mallorca lockt Immobilienkäufer mit erstklassigen Golfplätzen

Mallorca war lange Zeit für laute Strände, Yachthäfen und raue Landschaften bekannt. Doch nun bietet die Mittelmeerinsel über 20 erstklassige Golfplätze und hofft damit wohlhabende Immobilienkäufer anzuziehen.

Der Golf Son Gual bei Palma de Mallorca ist der anspruchsvollste Goldplatz der Insel und lockt immer mehr Spieler aus der ganzen Welt an. Präsident Obama und Michael Bloomberg haben hier schon mal gespielt.

Nicht wenige legen sich hier einen Zweitsitz zu – wie zum Beispiel Schauspieler Michael Douglas oder Komponist Andrew Lloyd Webber.

Die Immobilienpreise auf Mallorca steigen – Immobilien im renovierten historischen Zentrum von Palma kosten derzeit über eine Million US-Dollar.

Obwohl die Immobilienpreise in Folge der europäischen Wirtschaftskrise in 2014 Tiefstände erreichten, verfügt Mallorca mittlerweile über einen der stärksten Wohnimmobilienmärkte in Europa. Wer also auf Mallorca ein Haus kaufen will, sollte das gewisse Kleingeld mitbringen.

Der Verkauf von High-End-Wohnimmobilien auf Mallorca hat sich im Jahr 2015 um 20% erhöht. Golf-Villen – eine aufstrebende Luxus-Kategorie – grenzen oft an Golfplätze und bietet den Hausbesitzern die Möglichkeit mit einem Golfwagen direkt aus der Garage zum Golfplatz zu fahren. Eine 4,000 Quadratmeter große Golf-Villa nahe zweier Golfplätze unweit von Palma kostet beispielsweise etwa 5,5 Mio. US-Dollar.

Die Käufer solcher Immobilien auf Mallorca kommen in der Regel aus Deutschland oder Großbritannien und viele Immobilienmaklern erklären die Marktstärke durch die boomende deutsche Wirtschaft und den Wert des Pfund gegenüber dem Euro.

High-End-Käufer aus Deutschland würden eher Häuser in Son Vida und Andratx suchen, während einige britische Käufer auch an entlegeneren Immobilien wie der Gegend um Pollensa im hohen Norden des Tramuntana-Gebirges interessiert seien.

Mallorca-Grundinfos

Mallorca ist die größte Insel (3,640 km²) der spanischen Balearen-Inselgruppe und liegt etwa 170 km vom spanischen Festland entfernt. Auf Mallorca leben rund 860,000, in der Hauptstadt Palma de Mallorca etwa 405,000 Menschen. Die zweitgrößte Stadt Mallorcas (40,000 Einwohner) liegt im Osten und heißt Manacor. Amtssprachen sind Spanisch und Katalanisch. Die Jahresdurchschnittstemperatur auf Mallorca liegt bei 18°C, ab September fällt relativ viel Regen. Der internationale Flughafen Palma de Mallorca (PMI) liegt etwa 11 km östlich vom Stadtzentrum von Palma entfernt. Aus Zürich fliegen beispielsweise Lufthansa und Airberlin mit einem Zwischenstopp nach Palma de Mallorca.

Predictive-Analytics

Predictive Analytics erlaubt einen Blick in die Zukunft

Einen Blick in die Zukunft werfen – dies ist ein Wunsch, den wohl jede Führungskraft eines Unternehmens hat. Wüsste man, wie sich der Markt entwickelt, könnte man die Strategie seiner Firma entsprechend ausrichten und frühzeitig passende Produkte entwickeln.

Eine gute Möglichkeit, um dies zu erreichen, ist der Einsatz von Predictive Analytics. Hierbei handelt es sich um einen Teilbereich des Data Minings. Die Suche nach wertvollen Daten ist gerade für grössere Unternehmen von fundamentaler Bedeutung, da auf diese Weise Querverbindungen und Trends erkannt werden können. Es gibt heute kaum noch einen Wirtschaftskonzern, der nicht versucht, aus der Analyse seiner Daten Kapital zu schlagen.

Das zentrale Element von Predictive Analytics stellt der sogenannte Prädiktor dar. Hiermit wird eine Variable bezeichnet, die für eine einzelne Einheit oder eine Person gemessen wird, um zukünftiges Verhalten vorherzusagen. Ein bekanntes Beispiel ist die Messung von Prädiktoren für die Fahrsicherheit: Versicherungsunternehmen ermitteln das Alter, das Geschlecht und die Fahrerfahrung ihrer Kunden und können so Prädiktoren berechnen, die die Grundlage für die Festlegung des Kfz-Versicherungsbeitrags bilden.

Verlässliche Antworten auf drängende Fragen

Predictive Analytics bietet Entscheidungsträgern die Möglichkeit, verlässliche Antworten auf drängende Fragen zu erhalten. Wie werden sich wichtige Kennzahlen in der Zukunft entwickeln? Wie lassen sich potenzielle Handlungsmöglichkeiten bewerten? Mithilfe von Predictive Analytics können Vorhersagemodelle erstellt werden, die es erlauben, künftige Wahrscheinlichkeiten mit einem hohen Mass an Zuverlässigkeit zu berechnen.

Eine grosse Stärke von Predictive Analytics ist, dass auch unstrukturierte Daten in die Analyse einbezogen werden können. Hier sind insbesondere Daten aus den sozialen Netzwerken zu nennen. Für den Beobachter scheint es, als hätten die vielen Kommentare und „Likes“ der User keinerlei Aussagekraft. Dies ist jedoch ein Trugschluss: Mithilfe ausgefeilter Algorithmen ist es möglich, Muster aufzuspüren und herauszufinden, was potenzielle Kunden vom eigenen Unternehmen erwarten.

Die Nutzung von Predictive Analytics breitet sich lawinenartig aus

Predictive Analytics-Methoden kommen inzwischen in vielen Lebensbereichen zur Anwendung. Neben dem Marketing zählt dazu auch die Meteorologie. Dank Predictive Analytics können unter anderem Warnungen vor zerstörerischen Orkanen verbessert werden. Die amerikanische NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) setzt dazu einen Supercomputer ein, der 73 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde leistet. Die Vorwarnzeit konnte auf diese Weise auf 30 Minuten verlängert werden; in naher Zukunft sollen es sogar 60 Minuten sein. Dies würde es ermöglichen, die betroffenen Gebiete grossflächig zu räumen und die Opferzahlen signifikant zu senken.

Einer der bekanntesten Spezialisten für Predictive Analytics ist die Dastani Consulting GmbH aus Wettenberg bei Gießen. Auf der Webseite des Unternehmens finden sich ausführliche Informationen zu den einzelnen Leistungsangeboten sowie zu den Themen Customer Value Prediction, Business Intelligence, Big Data und CRM.

Einfach eine schöne Idee: Die Kinderviews der Zurich Versicherung

Gute Ideen sind in der Werbebranche selten geworden – so selten, dass wirklich gute Clips sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreiten. Eines dieser Videos ist ein Zusammenschnitt aus Kinder-Interviews, die im Auftrag der Zurich Versicherung durchgeführt wurden.

Das Konzept der Interview-Reihe ist so einfach wie genial: Kinder werden zu verschiedenen Themen befragt, während mehrere Kameras mitlaufen. Dabei haben die kleinen Gesprächsgäste stets ihre Eltern im Blick, die sie durch eine gläserne Wand hindurch sehen können. Auf diese Weise fühlen die Kinder sich sicher, können Stress abbauen und haben keine Scheu, ihre Meinung frei zu äussern.

Das Resultat ist ein dreiminütiger Clip, der bereits Tausende von Netzusern zu Tränen gerührt hat. Die Kinder erzählen freimütig vom Verhältnis zu ihren Eltern, über ihre Zukunftswünsche und von wem sie in einer Gefahrensituation gerne gerettet werden möchten. Überraschenderweise lautet die häufigste Antwort auf diese Frage „von meinem Vater“ – eher hätte man erwartet, dass die Kinder den Namen eines Comic-Superhelden nennen würden.

Hinter der „Kinderviews“-Kampagne stecken viele engagierte Mitarbeiter der Zurich Versicherung, von denen die meisten selbst Eltern sind. Auch sie wollten gerne wissen, wie es in den Köpfen von Kindern wirklich aussieht. Dies herauszufinden war ihre Mission, die sie mit Bravour erledigt haben: Man kann sich kaum erinnern, in der jüngsten Vergangenheit ein derart authentisches Zeitdokument gesehen zu haben.

Bei den Internetnutzern kommt der Drei-Minuten-Clip gut an: Auf der Facebook-Seite der Zurich Versicherung haben bereits unzählige User Kommentare hinterlassen, von denen der überwiegende Teil positiver Natur ist. Kein Wunder: Wer sich das nachfolgende Video ansieht, kann kaum anders, als die Taschentücher zu zücken und den Tränen freien Lauf zu lassen.

Mit Gutschein Codes zum Milliardenkonzern: Der kometenhafte Aufstieg von Groupon

„Eine Milliarde Euro Umsatz mit Gutscheinen“ – so titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vor wenigen Jahren in ihrer Online-Ausgabe. Die Rede war von Groupon, einem äusserst erfolgreichen Internet-Startup. Innerhalb von nur zwei Jahren stellte das Chicagoer Unternehmen 4.000 Mitarbeiter ein – ein einsamer Rekord.

Das Prinzip von Groupon ist schnell erklärt: Wenn sich genügend Interessenten für ein Angebot finden, bietet das Portal einen Rabatt an. Die teilnehmenden Firmen erhalten für jeden Kunden eine Provision. Die Angebote sind nicht weltweit gültig, sondern beziehen sich immer auf eine Stadt oder Region. Wer einen Gutschein Code für Amazon, Otto oder Congstar sucht, muss daher auf andere Webseiten ausweichen.

Festtagsmenüs zum halben Preis

Es gibt kaum einen Wirtschaftszweig, der von Groupon nicht bedient wird. Elektronik, Gartenbedarf, Kleidung – das Angebot an Gutschein Codes ist riesig. Mit etwas Glück können die User Produkte und Dienstleistungen zu Preisen bekommen, die weit unterhalb des Marktniveaus liegen. So gab es beispielsweise in einem Münchner Hotel ein Festtagsmenü zum halben Preis. Bei Spirituosenhändlern oder Kosmetikstudios sind die Preisnachlässe teilweise sogar noch höher. Und sogar bei Anbietern von Mietwagen kann man mit Coupons teilweise einen schicken Mietwagen in Los Angeles zum Spottpreis ergattern.

Der Clou: Keines der teilnehmenden Unternehmen muss selbst tätig werden, sondern kann per Telefon alles mit den Groupon-Betreuern regeln. Der Gutschein Code wird vom Kunden per Internet eingelöst, sodass für den Anbieter kein Mehraufwand entsteht.

KMU: Neukundengewinnung mit Gutschein Codes

Für regionale Unternehmen ist ein Dienst wie Groupon ein echter Gewinn. Gerade kleine Firmen haben es aufgrund ihres geringen Werbebudgets oft enorm schwer, Neukunden zu gewinnen. Dank Groupon haben nun auch Sonnenstudios und Friseure die Chance, auf einfache Weise ihren Klientenstamm zu vergrössern. Da die Teilnahme am Groupon-Programm kostenlos ist, entsteht eine Win-Win-Situation: Finden sich genügend Interessenten, steigt die Zahl der Kunden deutlich an. Falls nicht, trägt das Internetportal die gesamten Kosten für die Kampagne.

Hinzu kommt der Umstand, dass es sich bei den Groupon-Nutzern überwiegend um sogenannte Qualitätskunden handelt. Die weitaus meisten User, die das Portal nach einem Gutschein Code durchstöbern, tun dies keinesfalls aus Langeweile: Die Motivation liegt vielmehr darin, einen Rabatt für eine ganz bestimmte Leistung zu bekommen. Oft genug werden aus „Gutschein-Kunden“ treue Stammkunden, die über Jahre hinweg Geld in die Unternehmenskasse spülen.

Groupon will eigenständig bleiben

Wenn ein Internetgigant einen anderen übernehmen will, überschlägt sich die Fachpresse mit Superlativen. So auch im Falle von Google: Wie entsprechenden Berichten zu entnehmen war, soll der Konzern für Groupon eine Summe von sechs Milliarden US-Dollar geboten haben. Der CEO und Groupon-Gründer Andrew Mason schlug das Angebot jedoch aus.

Google startete daraufhin in den USA einen eigenen Dienst („Zavers“), der allerdings weitaus weniger erfolgreich operierte als das Vorbild und schon gegen Mitte 2014 sang- und klanglos von der Bildfläche verschwand. Branchenexperten zufolge war dies hauptsächlich der fehlenden Erfahrung im Geschäft mit Promo-Codes geschuldet. Während Groupon zahlreiche kleine Unternehmen mit viel Personal betreut, waren die teilnehmenden Firmen bei „Zavers“ fast völlig auf sich gestellt.

Kenner der Szene gehen nicht davon aus, dass sich neben Groupon kurz- oder mittelfristig weitere Unternehmen am Markt etablieren, deren einzige Handelsware der Gutschein Code ist. Vor allem im Hinblick auf die Vertriebspower kann derzeit kein Konkurrent Groupon das Wasser reichen. Nach dem Misserfolg des Google-Ablegers erscheint es wenig wahrscheinlich, dass andere Internet-Konzerne, etwa Facebook oder Yahoo, einen weiteren Versuch wagen.

Aktuelle Trends im Digital Marketing

Digital Marketing ist ein Oberbegriff für Marketing-Aktivitäten, bei denen man sich digitaler Medien wie dem Internet, Tablets oder Smartphones bedient. Dieses Feld, das manchmal auch als “Digital Communications” oder “Onlinemarketing” bezeichnet wird, hat in den vergangenen Jahren einige bedeutende Entwicklungen durchlebt. Eines ist sicher: Dem Experimentalstadium der frühen 2000er Jahre, in denen Suchmaschinenwerbung den Netzverkauf dominierte, ist das Digital Marketing schon lange entwachsen.

Im Folgenden sollen einige der aktuellen Trends in der Welt des Digital Marketing benannt und näher erläutert werden.

Bedingungslose Kundenorientierung

“Der Kunde ist König” – diese Binsenweisheit findet mittlerweise auch im Digital Marketing zunehmende Beachtung. Da der Kunde ungleich mehr Informations- und Entscheidungsmöglichkeiten hat als in früheren Zeiten, sind auch seine Ansprüche gestiegen. Der ohnehin harte Wettbewerb, der in vielen Branchen herrscht, verschärft sich hierdurch zusätzlich.

In Sparten, in denen die Qualität der Produkte auf einem annähernd gleichen Niveau liegt, kann ein guter Kundenservice einen Klassenunterschied ausmachen. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang lautet “erlebbare Qualität”. Um dem Verbraucher ein ungetrübtes Einkaufserlebnis zu ermöglichen, richten immer mehr Unternehmen ihre Geschäftsprozesse kundenorientiert aus. Statt undifferenzierter Werbebotschaften werden dem Konsumenten nützliche, bisweilen auch unterhaltsame Informationen an bedeutsamen Schnittstellen zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise bekommt der Kunde ein Gefühl der Wertschätzung und hat keinen Grund, sich einen anderen Anbieter zu suchen.

Multi-Display-Strategien werden immer wichtiger

Das mobile Shopping ist spätestens seit dem Aufkommen von Smartphones ein Bereich, dessen Bedeutung für die Wertschöpfung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Schon heute bestellen mehr als 30 Prozent aller Internetuser ihre Waren über mobile Endgeräte, und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die 50-Prozent-Marke übersprungen wird. Mit dem Voranschreiten der Digitalisierung entstehen weitere internetfähige Endgeräte und damit auch neue Nutzungskontexte, die dem Digital Marketing Chancen eröffnen. Smartwatches sind nur eines von vielen Segmenten, die verstärkt ins Blickfeld der Agenturen rücken.

Smart-TVs werden künftig eine größere Rolle spielen

Auch das Online-Dialogmarketing (“Buy On Screen”) wird durch die zunehmende Verbreitung von Smart-TVs einen Quantensprung erleben. Bislang ist der große Durchbruch dieser Produktkategorie ausgeblieben, doch dies wird sich schon bald ändern. Mit neuen Entwicklungen wie dem LG-Betriebssystem “Afro”, das Apps integrieren kann und ein attraktive Bedienoberfläche bietet, sind die Absatzzahlen sprunghaft angestiegen. In der ersten Jahreshälfte 2015 will LG zehn Millionen Smart-TVs verkaufen, und andere Hersteller haben ebenfalls ehrgeizige Umsatzziele.

Sollten sich diese Tendenz verstetigen, wird man auch im Digital Marketing nicht mehr an internetfähigen Fernsehern vorbeikommen. Smart-TVs sind mehr als andere Medien imstande, ein interaktives Einkaufserlebnis zu vermitteln. Wer es schafft, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen, wird sich beim Kampf um neue Kunden auf der Gewinnerseite wiederfinden.

Worauf es beim Design eines Werbeplakats ankommt

Werbeplakate sind ein altes, aber immer noch sehr beliebtes und effektives Mittel, um mit einer Botschaft auf sich aufmerksam zu machen. Gerade für regionale Marketingkampagnen eignen sich Werbeplakate auf öffentlichen Plätzen wie Bahnhören, Einkaufszentren, Stadtzentren usw. ideal, um Interesse bei der Zielgruppe zu erzeugen.

Ein Werbeplakat muss jedoch sehr sorgfältig geplant und gestaltet werden, um den gewünschten Effekt zu bringen, denn ein langweiliges Design geht sehr schnell in der Masse unter. Für die Gestaltung eines Werbeplakats sollten daher folgende Regeln beachtet werden:

Bilder stechen bei Werbeplakaten vor dem Text ins Auge – nur wenn das Design die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zieht wird auch die Werbebotschaft gelesen.  Dabei sollte man generell mit Worten sparen, denn Passanten nehmen sich in der Regel nicht die Zeit, vor Werbeplakaten stehen zu bleiben um sich lange Texte durchzulesen. Alternativ kann ein Website-Link oder ein QR-Code auf das Werbeplakat gedruckt werden, unter dem Interessierte genauere Informationen finden.

Farben müssen für ein Werbeplakat sehr sorgfältig und bewusst gewählt werden, denn sie machen einen großen Teil der Wirkung eines Designs aus. Viele Farben sind mit einer gewissen Bedeutung verbunden – so signalisiert grün beispielsweise Natur, Frische und Gesundheit, rot steht für Liebe, Feuer, Hass und blau vermittelt Vertrauen sowie Harmonie. Eine gute Idee kann auch sein, die Farben des Corporate Designs auf einem Werbeplakat verstärkt zu verwenden.

Insgesamt sollte darauf geachtet werden, dass ein Werbeplakat harmonisch wirkt, sofort ins Auge sticht und auf einen Blick die richtige Botschaft transportiert. Richtig eingesetzt kann so kostengünstig und effektiv Marketing betrieben werden, denn der Druck von 50 A3 Werbeplakaten ist bereits um ca. CHF 5 zu haben.

Bild: www.celalteber.com

Wie Sie die Mobilfunkkosten für Ihr Unternehmen senken können

Die Wahl des richtigen Smartphones und des besten Netzanbieters fällt schon schwer, wenn es um das private Handy geht. Umso schwieriger scheint es, wenn Geschäftsführer oder Einkäufer die besten Diensttelefonverträge für die ganze Firma finden müssen. Zwar sind die Kosten für die Infrastruktur, die Mitarbeitern die ständige Erreichbarkeit auch außerhalb des Büros ermöglichen soll, in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Dennoch lassen sich mit einer Optimierung der Tarife auf die unternehmenspezifischen Bedürfnisse mitunter deutliche Einsparungen erzielen.

 1. Hände frei fürs Kerngeschäft

Die meisten Netzbetreiber bieten für Firmen und Geschäftskunden individuelle Rahmenverträge an, also spezielle Professional-Tarife mit günstigen Konditionen für alle Unternehmen, die fünf und mehr Mobilfunkverträge haben.

Die Vorteile sind hohe Flexibilität und Kostensicherheit, egal ob Ihre Mitarbeiter die Diensthandys nur zum Telefonieren (Sprachtarife) benötigen oder auch, um unterwegs aufs Internet zuzugreifen, Kartendienste zu nutzen oder Dateien in die Cloud hochzuladen (Datentarife).

Unternehmen, deren Mitarbeiter oft auf Geschäftsreise im Ausland unterwegs sind, sollten nach spezifischen Europe-Tarifen für international agierende Firmen fragen, die bei Bedarf auf weltweite Optionen ausgedehnt werden kann.

Mit speziellen Angeboten wie dem Vodafone Geschäftskunden Service haben Unternehmer zudem die zusätzliche Sicherheit, auf einen kompetenten Kundendienst zurückgreifen zu können, falls es einmal technische Probleme geben sollte. Das bedeutet vor allem, dass Firmen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, weil sie die Verwaltung und Pflege der Betriebshandys in sicheren Händen wissen.

Fragen Sie bei der Wahl eines Moblifunkpartners gezielt nach dem Umfang der Servicedienstleistungen. Bietet der Service beispielsweise eine hohe Priorisierung im Vodafone-Netz? Gibt es einen Vor-Ort-Handy-Austauschservice? Kann Hardware auch vor Ablauf des aktuellen Vertrags ausgetauscht und subventioniert werden?

Je höher die Anzahl der abgenommenen SIM-Karten, desto bessere Konditionen können Sie aushandeln. Manchmal sind das individuelle Rabatte auf kostenintensives Roaming im Ausland oder Sonderoptionen wie kostenfreie Handygespräche unter Mitarbeitern oder in die Zentrale.

Oft lohnt es sich, einmal gründlich alle Optionen zu vergleichen und dann viele Jahre mit dem gleichen Mobilfunkanbieter zusammen zu arbeiten. Das Luftfahrtunternehmen airberlin ist beispielsweise bereits seit 1999 zufriedener Vodafone-Kunde und vertraut auf das gut ausgebaute Vodafone-Netz für dessen Sprach- und Datenkommunikation per Smartphone.

Der Vodafone Geschäftskunden Service bietet airberlin unter anderem den schnellen und unkomplizierten Austausch von Endgeräten und die Optimierung des Mobilfunknetzes an den Standorten des Unternehmens. „Vodafone bietet uns ein optimales Netz und eine starke Lösung“, lobt Thomas Ney, Senior Vice President Guest Experience von airberlin.

2. IT-Business-Lösungen für Vodafone

Wer im Internet nach IT Lösungen Business sucht, will in der Regel Software- und Wartungsdienstleistungen für sein Unternehmen in Anspruch nehmen, um die Produktivität zu steigern. Mitarbeitern sollen lästige Verwaltungsaufgaben abgenommen oder zumindest erleichtert werden. Diese IT Lösungen verbinden zunehmend den Bedarf vieler Firmen nach Mobilität. Schließlich sind moderne Smartphones nicht nur praktisch zum Telefonieren. Ihre Mitarbeiter können damit auch Standortdaten weitergeben oder, wie zum Beispiel in der mobilen Pflege, Patienteninformationen abfragen und eingeben. Sicherheit und Datenschutz sind bei diesen mobilen Anwendungen natürlich entscheiden. Deshalb sollten IT Business Lösungen stets von autorisierten Fachhändlern geplant und durchgeführt werden.

Bei airberlin wird der Datenaustausch zwischen den Computern in den Flugzeugen und den Computern am Boden, die sogenannte M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine), zunehmend über das Vodafone-Mobilfunknetz abgewickelt, weil der Anbieter eine überzeugende, international funktionierende Lösung bieten konnte.

3. Zufriedene Vodafone-Geschäftskunden in Berlin

Was Mobilfunk Geschäftskunden Berlin betrifft, so ist airberlin ein überzeugendes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Vodafone Gechäftskunden Service und Kunde. Weil beide Unternehmen für Mobilität stehen, arbeiten sie auch bei Promotion-Aktionen zusammen.

In enger Absprache mit airberlin entwickelte Vodafone beispielsweise eine airberlin-App fürs iPhone, mit dem Kunden ihre Flüge bequem buchen, Fluginformationen abrufen und sogar einchecken können. Auch das Ausdrucken der Bordkarte ist mit der App passé, das Boarding kann komplett papierlos übernommen werden. „Mich hat Vodafone als innovativer und sehr serviceorientierter Partner überzeugt”, sagt airberlin-Manager Thomas Ney.

Bei so viel guten Referenzen dürften bald viele weiter Mobilfunk Geschäftskunden in Berlin mit einem Vodafone Geschäftskundenpartner zusammen arbeiten wollen.

Fazit

Mit dem Vodafone Geschäftskunden Service können nicht nur Airlines viel Zeit sparen und Kosten senken und gleichzeitig immer verbunden sein sowie technisch auf dem neuesten Stand bleiben.

Spekulanten nehmen den Schweizer Franken ins Visier

Die Wirtschafts- und Finanzkrise macht den Menschen im Euroraum seit Jahren zu schaffen. Die immer höher werdende Inflation ist ein Tabuthema, das in den meisten Medien kaum Erwähnung findet. Fakt ist, dass nahezu alle Güter des täglichen Lebens immer teurer werden. Allein Elektronikartikel und Urlaubsreisen sind so günstig wie vor Beginn der Krise. Wer heute im Reisebüro oder im Internet einen Urlaub in Griechenland oder der Türkei bucht, freut sich über die niedrigen Preise. Ferienreisen unternimmt man allerdings nur ein- oder zweimal im Jahr – Lebensmittel und andere Güter müssen dagegen häufig eingekauft werden.

Die europäischen Finanzmärkte sind seit ihrer Deregulierung, die seit den 90er Jahren vorangetrieben wird, höchst instabil. Ein Faktor, der Finanzhütern ein besonderer Dorn im Auge ist, sind die vielen Spekulanten, die Unsummen auf den Verfall von Währungen setzen und so die Wirtschaft destabilisieren. Die französische Großbank Société Générale erwartet für die nahe Zukunft heftige Attacken von Spekulanten gegen den Schweizer Franken. Nach Meinung von Analysten könnte der Eurokurs schon Mitte des Jahres 2014 bei 1,35 Franken liegen. Der momentane Kurs liegt bei 1,23 Franken.

Seit der Zuspitzung der Eurokrise hat der Schweizer Franken Investoren aus allen Weltregionen als sicherer Hafen gedient. Eine Studie der Société Générale kommt zu dem Schluss, dass es damit bald vorbei sein könnte. Die Bank prognostiziert, dass der Kurs des Schweizer Franken gegenüber dem Euro innerhalb der nächsten zehn bis zwölf Monate um 10 Prozent einbrechen könnte. Diese Annahme basiere auf der Tatsache, dass das systemische Risiko in der Eurozone zurückgegangen sei. Die Finanznot von Euroländern wie Irland und Griechenland werde nun endlich bekämpft; zudem rücke eine Einigung zur Bankenunion in greifbare Nähe.

Wirtschaftliche Indikatoren deuten nach Meinung der Analysten darauf hin, dass den Euroländern ein wirtschaftlicher Aufschwung bevorsteht. Eine Verbesserung der Wachstumsaussichten für die Länder der Eurozone hätte nach Ansicht der Société Générale negative Folgen für den Schweizer Franken, der seinen Reiz für Investoren verlieren würde. Der sogenannte “Einkaufsmanager-Index” für die Eurozone erreichte im Juli 2013 den höchsten Stand seit zwei Jahren. Da sich außerdem eine Erholung der Konjunktur in den USA andeutet, erwartet die Bank, dass Kapital aus sicheren Häfen wie dem Schweizer Franken in Investments abfließt, die höhere Renditen versprechen.