Agentur für Webdesign gründen: Das müssen Sie wissen

Eine Agentur für Webdesign gründen: Dies klingt im ersten Moment nach einem Vorhaben, das sich leicht in die Tat umsetzen lässt. Wenn man sich aber eine Weile mit der Thematik „Firmengründung“ beschäftigt, stellt man fest, dass der Traum vom eigenen Unternehmen bei Weitem nicht so einfach realisierbar ist, wie man denkt. Im Folgenden finden Sie einige Tipps und Anregungen, die Sie bei der Gründung Ihres Start-ups gut gebrauchen können.

Ein adäquates Büro ist zwingend erforderlich

Wer als selbstständiger Webdesigner sein Geld verdient, hat den Vorteil, dass man praktisch alle Arbeiten in den eigenen vier Wänden erledigen kann. Möchte man aber den Freelancer-Bereich verlassen und eine Agentur für Webdesign gründen, braucht man mehr als ein spärlich eingerichtetes Arbeitszimmer. Um Kunden empfangen und ihnen ein angemessenes Ambiente bieten zu können, ist die Anmietung von entsprechenden Räumlichkeiten erforderlich. Diese müssen nicht unbedingt gross dimensioniert sein – wichtiger ist der Eindruck, den man beim Kunden hinterlässt. Es ist ratsam, eine Einrichtung zu wählen, die seriös wirkt und gleichzeitig den „Spirit“ der Agentur für Webdesign verkörpert. Im Zweifelsfall sollten Sie eher zu Möbel greifen, die die jüngere Generation ansprechen.

Ohne Kapital geht in der Gründungsphase nichts

Wenn Sie eine Agentur für Webdesign gründen wollen, benötigen Sie einen soliden Kapitalstock, um die ersten ein bis zwei Jahre schadlos überstehen zu können. In dieser Zeit ist die Zahl der Klienten normalerweise sehr überschaubar – es sei denn, sie haben bereits einen Kundenstamm, den Sie in Ihr neues Geschäft „mitnehmen“ können. Unterschätzen Sie keinesfalls die Kosten, die mit der Gründung einer Webagentur verbunden sind: Die Anschaffung von Rechnern, Backup-Systemen, Schreibtischen und anderen Dingen geht schnell ins Geld. Hinzu kommen die Büromiete, Löhne bzw. Honorare für festangestellte oder freie Mitarbeiter, Leasingraten für das Firmenauto und zahlreiche weitere Aufwendungen.

Wachsen Sie nicht zu schnell

Einer der grössten Fehler, den man als frischgebackener Besitzer einer Agentur für Webdesign begehen kann, ist das Anhäufen von Aufträgen, die man nicht fristgerecht abarbeiten kann. Zwar gibt es immer die Möglichkeit des Outsourcings – hier hat man allerdings das Problem, dass man über ein zuverlässiges und kompetentes Partnerunternehmen oder entsprechende Freelancer verfügen muss, die die Aufträge zur Zufriedenheit des Kunden erledigen. Ein weiterer Knackpunkt ist, dass nicht das Partnerunternehmen, sondern man selbst alleiniger Ansprechpartner für den Kunden ist. Hat man einen anspruchsvollen Klienten, der laufend Sonderwünsche äussert, kann sich das Outsourcen von Web-Projekten schnell zu einem handfesten Albtraum entwickeln.

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